KI-Bilder in der Selbsthilfearbeit – Chancen und Risiken.

 

Der Artikel entstand aus dem Anlass, dass ein Selbsthilfegruppenleiter

seine mit KI erstellte Illustration später sowohl in einer Bilddatenbank

als auch in einer schlafmedizinischen Broschüre wiederfand.

  

KI-Bilder in der Selbsthilfearbeit – Chancen und Risiken.

Immer mehr Selbsthilfegruppen nutzen KI, um Bilder, Illustrationen oder Grafiken für Vorträge, Flyer, Broschüren, Webseiten und soziale Medien zu erstellen. Die Technik bietet viele Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen zum Urheberrecht auf.

KI-Systeme wurden mit sehr großen Bildmengen trainiert.

Dabei lernen sie Muster, Formen und Gestaltungsstile aus bereits vorhandenen Werken. In den meisten Fällen entstehen neue Bilder.

Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Ergebnisse bestehenden Illustrationen oder Grafiken sehr ähnlich sehen.

Für Selbsthilfegruppen kann dies ein Risiko darstellen.

Wird eine KI-Grafik veröffentlicht, die einem geschützten Werk zu stark ähnelt, könnten Rechteinhaber Ansprüche wegen einer möglichen Urheberrechtsverletzung geltend machen.

Das gilt insbesondere bei bekannten Illustrationen, Figuren, Logos oder unverwechselbaren Bildkompositionen.

Deshalb empfiehlt sich ein sorgfältiger Umgang mit KI-Bildern. Vor einer Veröffentlichung sollten auffällige Ähnlichkeiten geprüft und dokumentiert werden.

Eigene Ideen, individuelle Vorgaben und nachträgliche Bearbeitungen helfen, einen größeren Abstand zu bestehenden Werken zu schaffen.

KI kann die Arbeit von Selbsthilfegruppen sinnvoll unterstützen.

Die Verantwortung für die Veröffentlichung und Nutzung der erstellten Bilder bleibt jedoch bei der jeweiligen Organisation oder dem Anwender.

 

Fazit: Ein bewusster und sorgfältiger Umgang mit KI-generierten Inhalten trägt dazu bei, rechtliche Risiken zu reduzieren.