Tipps und Tricks zur Schlafapnoetherapie

Hier entsteht zukünftig eine Seite mit wichtigen Informationen zur Therapie.

Warum ist die Seite geplant:

Ich habe mich bei Facebook umgeschaut. Dort gibt es sehr viele hilfreiche Tipps von Schlafapnoepatienten für Schlafapnoepatienten.

Leider auch viele Tipps die ich für sehr gefährlich halte.  Diese Tipps können dem Patienten schaden aber auch Gerät und Masken schädigen

 

Ein großes Problem ist es, dass auf Grund der vielen Fragen bei Facebook, vieles verloren geht, sodass die gleiche Frage regelmäßig erneut gestellt wird. Ich werde wichtige  Fragen bearbeiten und hier beantworten.

 

Ich bitte von Anfragen abzusehen, mir fehlt hierfür die die Zeit.
Hier der wertvollste Tipp: Informieren Sie sich bei einer der vielen Selbsthilfeguppen in Deutschland.

Dort bekommen Sie alle Informationen persönlich.



Viele Schlafapnoepatienten (bis zu 3 von 10 Patienten) brechen die lebensnotwendige Therapie ab, da sie mit der Maske nicht zurechtkommen.
Als Gründe werden häufig genannt: unzureichenden Betreuung zu Beginn der Therapie, fehlender Ansprechpartner, Leckagen, gerötete Augen, Druckstellen im Gesicht, Fließschnupfen, trockene Atemwege, Lautstärke, Klaustrophobie

Damit Sie wieder durchschlafen können infomieren wir Sie hier über Therapieprobleme sowie deren Lösungsmöglichkeiten.


Vor der Therapie

                                In der Therapie



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Vortrag über Masken und Therapieprobleme
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Tipp 1:

Immer wieder berichten Patienten,
dass sie nach dem nächtlichen Toilettengang Probleme beim Aufsetzen der Masken haben.
Der Tipp: Maske nicht absetzen, sondern nur den Atemschlauch von der Maske lösen
(funktioniert leider nicht bei jeder Maske).

Tipp 2:
Die Lautstärke des Gerätes störrt den Schlaf.

Lösungsmöglichkeiten:

Der Nachttisch auf dem das Gerät steht, darf keine Verbindung zum Bett haben (Schwingungen werden übertragen)

Geräuschhemmende Unterlage verwenden

Abstand des Gerätes zum Bett vergrößern.

 

Tipp 3:

Welches Wasser ist für den Befeuchter geeignet?

Die Gebrauchsanweisungen der Hersteller empfehlen destilliertes Wasser, abgekochtes Wasser, oder normales Leitungswasser.
Die Außendienstmitarbeiter der Unternehmen geben bei gleichen Geräten unterschiedliche Informationen an die Patienten- ein Verwirrspiel.

Der Patient macht nichts verkehrt, wenn er abgekochtes Leitungswasser verwendet.
In Regionen mit einem hohem Kalkanteil im Leitungswasser sollte das Wasser länger kochen, dann fällt der Kalk aus.

 Im Urlaub und auf Reisen wo keine Möglichkeit des Abkochens besteht, auf Mineralwasser ausweichen.

 

Tipp 4:

Die Behandlung Ihrer Schlafapnoe kann Ihre Lebensqualität gravierend verbessern.

Viele Menschen bemerken bereits nach 30 Nächten regelmäßiger Behandlung einen Unterschied.
Jetzt beginnen Sie möglicherweise, die Vorteile Ihrer Schlaftherapie zu spüren.

 

Sie verspüren vielleicht mehr Energie und können sich besser konzentrieren. Oder Ihre Gemütsstimmung bessert sich. Möglicherweise müssen Sie auch weniger häufig während der Nacht zur Toilette, hören seltener Beschwerden von Ihrem Lebenspartner über Ihr Schnarchen und sind bei Meetings oder einfach nur beim Fernsehen aufmerksamer.

Haben Sie festgestellt, dass Sie jetzt mehr oder besser schlafen?

Wenn Ihre Antwort „Ja“ lautet, kann es sein, dass Ihr Schlaf jetzt weniger häufig unterbrochen wird und Sie tiefere Schlafstadien erreichen. Wir hoffen, dass sich Ihr Schlafmuster verbessert.

Quelle. ResMed

 

Tipp 5:

Flugreisen

Bei Flugreisen müssen Sie vor Reiseantritt von der Fluggesellschaft die Genehmigung dafür einholen, dass Sie Ihr Gerät während des Fluges verwenden dürfen.

Zudem sollten Sie auch Folgendes einpacken:

-  ein Verlängerungskabel (man weiß nie, wo sich die Steckdosen im Hotelzimmer befinden)

- einen Adapter, wenn Sie in ein Land reisen, in dem andere Steckdosen verwendet werden

- abhängig vom Land in das Sie reisen, einen Wasservorrat für den Befeuchter (siehe Tipp3).

- eine Reservemaske

Sie können Ihr Gerät im Flugzeug verwenden, jedoch nicht mit Atemluftbefeuchter, da Luftturbulenzen das Risiko erhöhen, dass Wasser verschüttet und das Gerät beschädigt wird.

Quelle: ResMed